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Yuma

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Arco (Yuma) und Atze (Odie)

Noch Babys – und schon sollten sie sterben. Die beiden kleinen Colliemischlinge  landeten in einer ungarischen Tötungsstation. Martina, eine österreichische Tierschützerin holte die beiden Welpen dort heraus und brachte sie nach Österreich. Sie wurden "Arco" und "Atze" getauft. Atze wurde nach Wien vermittelt, blieb dort etwa einen Monat, kam mit der Stadt aber überhaupt nicht klar. Was genau mit ihm dort passiert ist wissen wir nicht. Jedenfalls kam der kleine Bursche genau am Weihnachtstag 2007 zu seiner Pflegestelle zurück.

Und eigentlich beginnt hier unsere gemeinsame Geschichte mit Arco, der später unser Hund "Yuma"  werden sollte. Denn Freunde von uns hatten kürzlich ihren alten Hund verloren und als ich erfuhr, dass "Atze" wieder zu vermitteln war, brachte ich sie und ihn zusammen. Sie verliebten sich, adoptierten ihn und ihre kleine Tochter taufte ihn "Odie". Damals sah ich auch Arco das erste Mal. Er stand nicht zur Vermittlung, er sollte bei Martina bleiben. Arco war ein hübsches Kerlchen, aber sehr ängstlich, ein schüchternes Häufchen Elend. Das Problem war, dass er unglaubliche Angst vor Martinas Mutter hatte, die ihn wochentags betreuen sollte. Die Frau ist überaus nett, bemühte sich um ihn, konnte ihm aber seine Angst nicht nehmen. Martina sagte mir, dass ihre Mutter gewisse Ähnlichkeiten mit der Betreuerin im ungarischen Tierheim hat. Wahrscheinlich kam daher seine Angst. Sie wollte Arco sehr gerne behalten, war aber unsicher, ob und wie es mit ihrer Mutter klappen würde. Der Bursche gefiel mir zwar, aber ich wollte definitiv keinen fünften Hund. Also dachte ich nicht länger über eine etwaige Übernahme nach und wir fuhren mit Odie nach Hause.



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