Als Juve gestorben war, hat sie eine Lücke hinterlassen. Eine Lücke, die ich lange nicht füllen konnte und wollte. Erst im Sommer 2010 hatte ich erstmals wieder den Wunsch, einen neuen Hund bei uns aufzunehmen. Da entdeckte ich SIE. Ein armes Sheltiemädchen, befreut von einem skrupellosem Vermehrer, ihr bisheriges Leben bestand aus Schlägen, mit er Leine geschlagen und gewürgt zu werden und als Gebärmaschine zu dienen. Viola war sehr ängstlich und unsicher aber auch abwehrbereit gegenüber Menschen und sie hat ein Gesicht wie ein Hundeengel. Sie gefiel mir und ich musste immer wieder an sie denken. Wie zufällig sagte ich meinem Mann: Schau, ich hab einen Hund entdeckt, ein Sheltiemädchen, hübsch oder?" Augenblicklich verliebte sich Norbert in sie und ist bis heute davon überzeugt, dass er sie entdeckt und gerettet hat ;-). Also beschlossen wir, Viola zu adoptieren. Dafür mussten wir unseren schon gebuchten Hüttenurlaub verschieben, denn ein sofortiges Verreisen mit dem neuen, schüchternen Hund war natürlich nicht denkbar und wir brauchten auch noch freie Tage, um an ihrer Eingewöhnung arbeiten zu können. Die Urlaubsverschiebung war möglich und unmittelbar danach trat Viola ihre Reise zu uns an.





