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Burzel

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das erste Foto von Ronnie

Es war wieder einmal Margit Koopmann von Collie in Not, die mich Mitte Februar 2009 verzweifelt und fast schon ohne Hoffnung angerufen hat. "Wir brauchen bis übermorgen einen Platz für einen alten, blinden, von massivem Durchfall geplagten, völlig abgemagerten, an Hodentumoren erkrankten Colliemischling. Sein ehemaliges Frauchen ist schwerkrank und hat vergessen, dass sie einen Hund hat. Als der Tierschutz davon erfahren hat, war es schon fast zu spät für ihn. Ich habe schon an die 50 Leute angerufen, keiner kann helfen und eigentlich glaube ich selbst nicht mehr daran, dass es Rettung für ihn geben wird. Wenn er bis dahin kein Zuhause findet, finden es die behandelnden Tieärzte gnädiger ihn einzuschläfern als diesen schwer kranken Hund in ein Tierheim zu stecken." Als ich diesen Anruf erhielt, war ich mitten im Training, meine alte Colliehündin Juve war zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich wieder sehr schlecht beisammen und irgendwie traf mich dieser Anruf mitten in´s Herz.

Ich bekomme pro Woche viele Hilferufe, kann nur natürlich nur wenigen (manchmal auch keinem) helfen und dieser Hund - ja er war es halt. Ich wollte ihm helfen, unbedingt. Also begann auch ich herumzutelefonieren, zu fragen, nachzudenken. NIemand, den ich ansprach wollte Ronnie (so hatte Margit ihn getauft) aufnehmen. Und ich konnte den Gedanken nicht ertragen, dass dieser Hund sterben musste. Also fragte ich meinen Mann und dann meine Tier-reich Kollegen, ob wir Ronnie in unserem Tierschutzverein ein Zuhause geben wollen. Mein Gedanke war von Anfang an, ihn wenn irgend möglich bei uns Daheim und unseren 5 Hunden zu integrieren. Schließlich war der Hund blind und damit erheblich behindert. Bestmögliche Unterstützung im Alltag sollte ihm daher helfen und ein Zusammenleben mit Felix (Tier-reich Schützling) ohne Aufsicht war für mich sowieso undenkbar. Nun, alle im Tierschutzverein waren dafür, Ronnie aufzunehmen und sagten auch ihre Unterstützung bei der Betreuung zu. Das bedeutete, Ronnie bekam alle erforderlichen medizinischen Versorgungen, was natürlich auch die Kastration zur Entfernung der Hodentumore einschloss. In unseren täglichen Telefonaten erzählte mir Margit, dass die Behandlungen gut anschlugen und Ronnie auch schon etwas an Gewicht zugelegt hat.



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