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Burzel

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unsere erste gemeinsame Nacht

Jetzt ging es an´s Überlegen, wie wir Ronnie aus Norddeutschland zu uns nach Österreich bekommen würden. Es war Winter, überall gab es viel Schnee und es war saukalt. NIcht die Begleitumstände, um mal eben so 1000 Kilometer in eine Richtung zu fahren. Zufällig (?) war für das Wochenende darauf in Bernau am Chiemsee bei animal Learn ein Treffen von Hundetrainern geplant, also ging es darum, auszuloten ob ein Kollege aus dem Norden Ronnie nach Bayern mitnehmen könnte - es ging! So wurde Ronnie nach Bernau "geliefert", dort nächtigte er gemeinsam mit mir und meiner Freundin Brigitte, die mich zur Abholung begleitete um Ronnie in meiner Abwesenheit betreuen zu können im Häuser der Hoffnung Tierheim. Die Anfahrt nach Bernau war für uns eine Odysse - Unmengen an Neuschnee, teilweise Schrittempo auf der Autobahn, statt 3 Stunden 5 Stunden Anfahrt. Aber: Als ich Ronnie das erste Mal durch die Glastür im Tierheim sah, wie er in seinem Zimmer lag und schlief, da war ich einfach nur ge- und berührt von diesem Hund. Und auch er schloss uns sofort in sein Herz. Schon am ersten Abend suchte er Kontakt und versuchte zu kuscheln. Da seine Augen täglich behandelt werden müssen, begannen wir auch gleich mit dem erforderlichen Ritual dafür: Die Ansage "Augen eintropfen" gefolgt vom Eintropfen und dann gab es ein sehr attraktives Gutti. Dieses Ritual belgeitete den Hund von da an täglich zweimal und mittlerweile beginnt er schon zu sabbern wenn ich "Augen" sage :-). Nun, jedenfalls ging es am nächsten Tag nach Hause, wo die Vorstellung meiner Hunde auf dem Plan stand. Natürlich war mir klar, dass es schon eine größere Herausforderung sein würde, meinem Blacky und auch allen anderen einen erwachsenen, erst kürzlich kastrierten und dazu noch blinden Rüden vorzustellen.



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