Wenige Tage später kam ein Anruf: Arco war der Mutter entwischt, rannte in Panik davon und lief Kilometerlang die Bundesstraße entlang. Erst nach mehreren Stunden konnte er wieder eingefangen werden. Die Familie war nun extrem verunsichert wie sie die Betreuung weiterhin organisieren sollte und fragte mich, ob ich den Hund übernehmen würde. Mein Mann und ich dachten nach und kamen zu dem Entschluss, dem Burschen eine Chance geben zu wollen. Die Entscheidung über eine Aufnahme bei uns sollten aber unsere vier Hunde treffen. Insbesondere Blacky war der ausschlaggebende Faktor: Ein zweiter Bub in unserer Gruppe, würde er das akzeptieren?
Wir führten die Hunde auf neutralem Terrain zusammen, Blacky beschnüffelte den Neuen, war freundlich zu ihm, sah mich an und signalisierte: "ok". Mit dem Rest der Truppe gab es ohnehin kein Problem. Wie immer war Prinzesschen Gina zu Beginn etwas verschnupft – "ein Neuer, bleibt dann noch genug Liebe für mich übrig?"





