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Aduke

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Die hübsche, braun-weiße, kräftige, eher kurzhaarige Colliehündin hat ein trauriges Leben hinter sich. Sie verbrachte ihre ersten acht bis zehn Jahre als Gebärmaschine bei einem "Züchter", der sie in einer Scheune mit einer Gruppe anderer Collies gefangen hielt. Ihre Begegnungen mit Menschen beschränkten sich auf Schläge, Tritte, gejagt und gescheucht zu werden. Ihre Welpen aber wurden gewinnbringend verscherbelt. Das Schicksal der Hündin und ihrer Leidensgefährten sollte sich erst wandeln, als ihr Peiniger verstarb. Collie in Not Deutschland erfuhr von dem Fall und kaufte alle Hunde frei. Es war wieder Clarissa von Reinhardt, die mich auf die Hündin aufmerksam machte.

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Ein e-mail mit Foto, ein Telefonanruf und die Aussage "das ist eine ganz arme Socke" ließen meinen Mann und mich nicht lange zögern: Wir beschlossen, die "arme Socke" bei uns aufzunehmen, ohne sie zu kennen und vorher gesehen zu haben. Das war im Juli 2006, kurz nachdem Juve bei uns eingezogen war. Die Hündin bot ein Bild des Jammers, war ein Häufchen Elend. Sie hatte panische, gequälte Augen und fror bei Bedrohung sofort ein, das heißt, sie blieb regungslos auf der Stelle liegen ohne sich zu rühren. Offenbar hatte sie gelernt, dass sie am wenigsten geschlagen wurde, wenn sie keinerlei Gegenwehr zeigte. Ich wusste, dass sie mit Hunden vertraut war – das einzig Angenehme, das ihr in ihrem Leben bisher begegnet war. So stellten wir ihr nach der Reihe unsere Hunde vor: Zuerst Juve, die Sanftheit in Person. Dann Blacky, der wieder einmal, wenn es wirklich darauf ankam, vorbildlich ruhig und einfühlsam reagierte und dann Gina, die zunächst unsicher war, aber sehr schnell mit der neuen Hündin klar kam.



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